Oechsen, Hessenkuppe (Röderburg) Höhensiedlung
Titel:
Oechsen, Hessenkuppe (Röderburg) Höhensiedlung
Fundort:
Oechsen
Gemeinde:
Dermbach (Gemeinde)
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
10.075230221315, 50.7161810441565 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Vonderau, Joseph
:
Denkmäler aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit im Fuldaer Lande,
Veröffentlichung des Fuldaer Geschichtsvereins 21,
1931,
Denkmäler aus vor-u. frühgeschichtlicher Zeit im Fuldaer Lande. Fulda 1931.
GVK
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
:
Wartburgkreis, Süd,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 12,
2010,
Wartburgkreis, Süd. (Seite: 128-130)
GVK
Götze, Alfred
, :
Höfer, Paul
, :
Zschiesche, Paul
:
vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens,
mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte,
Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens,
1909,
Die @vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens. mit 24 Lichtdrucktafeln und einer archäologischen Karte, Würzburg 1909. (Seite: 216)
GVK
Donat, Peter
:
ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes,
1965|1965,
Donat, Peter: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des oberen Werragebietes. Dissertation, 1965. (Seite: 127)
GVK
Bahn, Bern W.
:
Urnenfelder- bis latènezeitliche Wallanlagen,
Südliches Thüringen,
1994,
Bahn, Bern W.: Urnenfelder- bis latènezeitliche Wallanlagen. (Seite: 122 f.)
GVK
Enthaltene Objekte (3):
Titel:
Höhensiedlung
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Bronzezeit
Titel:
Höhensiedlung
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Vorrömische Eisenzeit
Notiz:
Hinweise auf eine Besiedlung der Hessenkuppe während der Latènezeit sind neben der Keramik eine eiserne Schere, ein bandförmiger Gürtelhaken und vier eiserne Ringe.
Titel:
Höhensiedlung
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Die Geländestrukturen, Flächenplanierungen auf der Wallnordseite und der -innenfläche sowie Funde von Keramik deuten auf eine mittelalterliche Nutzung dieser Höhe hin, vielleicht im Zusammenhang mit der benachbarten Sachsenburg, die trotz des vielversprechenden Namens keine Burganlage trägt.
Beschreibung
Der Berg Hessenkuppe (auch Röderburg) liegt etwa 3 km südlich des Ortes Oechsen und 1,2 km südöstlich von Lenders an der Flurgrenze zum Geisaer Stadtwald, unmittelbar nördlich benachbart zur Sachsenburg. Sie ist ein sich nordwärts erstreckender, tiefer liegender Ausläufer der Sachsenburg (721 m ü. NN). Die Spitze ist von einem flachen, im Grundriss ovalen Wall aus Basalt umgeben. Im Vergleich mit den bekannten Wallburgen der Rhön und Südthüringens ist die Hessenkuppe eine der kleineren Anlagen mit einfachem Wallring. Der natürliche Zugang zur Kuppe befindet sich im Süden. Hier biegen die Wallenden etwas ein und bilden eine Gasse. Der Hangverlauf zum Sattel zwischen Hessenkuppe und Sachsenburg verläuft etwas sanfter und ermöglichte in ur- und frühgeschichtlicher Zeit Wagen und Karren die Zufahrt. Auf dieser Seite entspringt auch eine Quelle, mit der zu jeder Zeit die Wasserversorgung der Burgbewohner gesichert war. Auch heute führt der Wanderweg von Südost über den Sattel durch das Tor auf die Hessenkuppe. Der Wall ist zum steil abfallenden Norden des Berges offen oder wurde vielleicht später erst geöffnet.
Bekannt wurde die Wallanlage als urgeschichtliche Höhensiedlung. Erste Funde wurden bereits Anfang des 20. Jahrhundert bekannt. Neben bronze- und eisenzeitlicher Keramik weckten die Reibmühlenbruchstücke schon früh das Interesse der Forschung, weil sie aus ortsfremdem Sandstein (Steinbrüche Unteralba?) stammen und zahlreich vorkommen. Neben der normalen Nutzung der Handmühlen im Alltag wird bis heute eine örtliche Fertigung der Mühlen auf dem Berg für möglich gehalten. Auch in jüngster Zeit wurden bei Begehungen der Wallinnenfläche gelegentlich Mühlsteinbruchstücke gefunden.
Bekannt wurde die Wallanlage als urgeschichtliche Höhensiedlung. Erste Funde wurden bereits Anfang des 20. Jahrhundert bekannt. Neben bronze- und eisenzeitlicher Keramik weckten die Reibmühlenbruchstücke schon früh das Interesse der Forschung, weil sie aus ortsfremdem Sandstein (Steinbrüche Unteralba?) stammen und zahlreich vorkommen. Neben der normalen Nutzung der Handmühlen im Alltag wird bis heute eine örtliche Fertigung der Mühlen auf dem Berg für möglich gehalten. Auch in jüngster Zeit wurden bei Begehungen der Wallinnenfläche gelegentlich Mühlsteinbruchstücke gefunden.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:20:14+01:00
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