Dankmarshausen, Burg Hornsberg
Titel:
Dankmarshausen, Burg Hornsberg
Fundort:
Dankmarshausen
Gemeinde:
Werra-Suhl-Tal (Stadt)
Landkreis:
Wartburgkreis (Landkreis)
Koordinaten:
9.98504760265749, 50.9069470844574 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Ostritz, Sven
, :
Speitel, Eva
:
Wartburgkreis, Süd,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 12,
2010,
Wartburgkreis, Süd. (Seite: 22-24)
GVK
Seib, Gerhard
:
Untersuchungen auf Burg Hornsberg,
Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde,
1969,
Seib, Gerhard: Untersuchungen auf Burg Hornsberg.
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Burg
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Über den umlaufenden, etwa 7 m tiefen Graben, der im Zugangsbereich stark gestört ist, erreicht man das ovale Gipfelplateau von Südwest. Auf der Burginnenfläche von ca. 45 x 30 m sind keine Bauwerke mehr erhalten. Der aufmerksame Beobachter sieht, unter der Grasnarbe verborgen und mit aufgrund einer Werksteinlage an der Oberfläche sichtbar, Baustrukturen eines Zugangs zur Kernburg. Auf der Spitze des Sporns stand möglicherweise ein Turm (Bergfried), von dem Teile in die Tiefe abgerutscht sind. Zum Burggraben hin sind einzelne Steine zu erkennen, die zu einer Ringmauer gehört haben. Es gibt Hinweise auf einen Buckelquaderturm des 12./13. Jahrhunderts, Kellerreste eines Palas sowie Teile eines rundbogigen Fenstersturzes und eines Türgewändes. Geländebegehungen des Burgberges erbrachten zudem verschiedene Oberflächenfunde -" Keramik, Knochen und Ziegel.
Beschreibung
Die Burg liegt ca. 3,5 km südwestlich des Ortes Dankmarshausen auf einem Nordost-Sürdwest orientierten Plateau der Hornskuppe (ehemals Hornungskuppe genannt). Durch die Anlage verläuft die hessisch-thüringische Landesgrenze. Die erste Nennung eines Namensträgers von Hornsberg -" Hinricus de Hornesberc "- erfolgte im Jahr 1214 als Zeuge in einem Vergleich zur Beilegung von Besitzstreitigkeiten. Sehenswert sind die historischen Grenzsteine im Burgareal. Ein sehr schönes Exemplar mit sächsischem Wappen befindet sich unmittelbar westlich am Zugang zur Burg. Ebenfalls zur Besichtigung zu empfehlen sind die gut erhaltenen Hohlwege, die den historischen Zugang zur Burganlage kennzeichnen.
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
2025-02-20T08:19:16+01:00
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