Erfurt, Auf der Cyriaksburg, Steinkreuz
Titel:
Erfurt, Auf der Cyriaksburg, Steinkreuz
Fundort:
Erfurt
Landkreis:
Erfurt
Koordinaten:
11.00906, 50.97025 (ö.L/n.B, WGS84, Dezimalgrad)
Datierung(en):
Klassifikation:
Literatur:
Störzner, Frank
:
Steinkreuze in Thüringen,
Katalog, Bezirk Erfurt,
Steinkreuze in Thüringen,
1984,
Störzner, Frank: Steinkreuze in Thüringen. Katalog, Bezirk Erfurt.
GVK
Ostritz, Sven
:
Stadt Erfurt,
Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 6,
2005,
Stadt Erfurt. (Seite: 26-27)
GVK
Enthaltene Objekte (1):
Titel:
Steinkreuz
Bereitstellende Institution:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Datierung(en):
Mittelalter und Neuzeit
Notiz:
Das ursprünglich unmittelbar an der Gothaer Landstraße befindliche Steinkreuz wurde im Jahre 1321 erstmals schriftlich erwähnt: "iuxta crucem sub monte sancti Cyriari", im Jahre 1484 dann "sub monte sti Ciriari die spitz hinderm creütz". 1896 war auf dem nordöstlichen Kreuzarm noch die Inschrift "Fridericus DiE DNI" zu erkennen. Mit diesem Steinkreuz sind mehrere sagenhafte Überlieferungen verknüpft, so u.a. die eher nüchterne Annahme, hier seien die ersten Erfurter Benediktinermönche begraben. Wer romantischer veranlagt ist, dem gefällt diese Geschichte sicher besser: Ein schottischer Ritter entführte Sibylla, die schöne Tochter des Ritters Berthold von Rabenswalde. Bei der Verfolgung kam es hier zu einem Handgemenge, wobei Sibylla und drei ihrer Bewerber ums Leben kamen. Drei steinerne Kreuze sollen die Ruhestätten der Jünglinge bezeichnen. Drei Kreuze zeigt u. a. eine Zeichnung von N. C. H. Dornheim aus der Zeit um 1800 ( zu finden in Störzner 1984). Maße: Höhe 1,00 m; Breite 0,70 m; Stärke 0,23 m
Beschreibung
Mit diesem Steinkreuz sind mehrere sagenhafte Überlieferungen verknüpft, so u.a. die eher nüchterne Annahme, hier seien die ersten Erfurter Benediktinermönche begraben. Wer romantischer veranlagt ist, dem gefällt diese Geschichte sicher besser: Ein schottischer Ritter entführte Sibylla, die schöne Tochter des Ritters Berthold von Rabenswalde. Bei der Verfolgung kam es hier zu einem Handgemenge, wobei Sibylla und drei ihrer Bewerber ums Leben kamen. Drei steinerne Kreuze sollen die Ruhestätten der Jünglinge bezeichnen. Drei Kreuze zeigt u. a. eine Zeichnung von N. C. H. Dornheim aus der Zeit um 1800 ( zu finden in Störzner 1984).
Karte
Administrative Angaben
In Portal übernommen am:
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